Drei KiKA-Formate für den „Prix Jeunesse International“ nominiert

Drei KiKA-Formate für den „Prix Jeunesse International“ nominiert

Vorschulserien „Alles neu für Lina“ und „ICH bin ICH“ und das Geschichtsformat „Triff…“ dürfen auf Auszeichnung hoffen

Erfurt, 31. Januar 2020 – Das Vorschulformat „Alles neu für Lina“ (KiKA/rbb) ist mit der Episode „Mir ist langweilig“ nominiert, die KiKA-Doku-Reihe „ICH bin ICH“ (KiKA/hr/rbb/ZDF) mit der Folge „Jona backt Brot“. Für das Geschichtsformat „Triff…“ (KiKA) geht die Folge zum Leben und Wirken der amerikanischen Sklavenbefreierin Harriet Tubman ins Rennen um die begehrte Auszeichnung. Beim Wettbewerb „Prix Jeunesse International“ werden hochwertige Fernsehprogramme aus der ganzen Welt ausgezeichnet, die für kulturelle Verständigung werben und Kinder und Jugendliche in ihrer mentalen und sozialen Entwicklung unterstützen.

 

Zu den nominierten Formaten

  

Das fiktionale Serienprojekt „Alles neu für Lina“ erzählt die Geschichte eines siebenjährigen Mädchens, das mit seinen Eltern gerade nach Berlin gezogen ist. In der Folge „Mir ist langweilig“ sucht Lina Beschäftigung, doch ihr Vater muss arbeiten und hat keine Zeit für sie. Also begibt sie sich kurzerhand auf Erkundungstour in der Nachbarschaft. Dadurch schließt sie nicht nur selbst neue Bekanntschaften, sondern sorgt nebenbei dafür, dass auch ihr Vater Anschluss findet. „Alles neu für Lina“ basiert auf den Büchern von Anja Flade-Kruse, produziert wird die Serie von Milena Maitz. Für die Redaktion zeichnen Silvia Keil, Annette Walther (beide KiKA) und Nina Paysen (rbb) verantwortlich.

 

Die Doku-Reihe „ICH bin ICH“ zeigt aus dem Alltag gegriffene Situationen von Kindern, die in Deutschland leben. In der Folge „Jona backt Brot“ bereitet Jona gemeinsam mit seiner Schwester Brotteig zu. Da Jona normales Brot nicht verträgt, muss die Familie besondere Zutaten dafür einkaufen. Bei der Zubereitung darf der Sechsjährige selbst Eier aufschlagen und den Teig anrühren. Am Ende können es die beiden kaum erwarten, ihr selbstgebackenes Brot zu probieren. „ICH bin ICH“ ist eine Gemeinschaftsproduktion von KiKA (Federführung), hr, rbb und ZDF. Autorin der Folge „Jona backt Brot“ ist Ute Hilgefort. Verantwortliche Redakteurin ist Silvia Keil.

 

„Für die Entwicklung von Vorschüler*innen ist es enorm wichtig, dass sie sich an Gleichaltrigen orientieren können“, erklärt Matthias Franzmann, Leiter der KiKA-Vorschulredaktion. „Vorschuldokumentationen wie die Reihe ‚ICH bin ICH‘ und das fiktionale Serienprojekt ‚Alles neu für Lina‘ spiegeln typische Alltagssituationen von Kindern, sodass diese sich im Programm wiederfinden. Wir sind sehr stolz, dass unsere Bemühungen, diese unvergessenen Momente von Vorschüler*innen unterhaltsam, unaufgeregt, divers und bestärkend zum festen Bestandteil der KiKANiNCHEN-Programmstrecke zu machen, durch die Nominierungen ihre Anerkennung finden.“

 

Im Geschichtsformat „Triff…“ begegnet Moderatorin Clarissa Corrêa da Silva großen Persönlichkeiten der Weltgeschichte und schaut ihnen bei ihrem Schaffensprozess über die Schulter. Die Folge „Triff Harriet Tubman“ widmet sich der amerikanischen Menschenrechtlerin und Sklavenbefreierin Harriet Tubman und begleitet sie bei waghalsigen nächtlichen Fluchten durch die Südstaaten der USA. „Triff…“ ist eine Produktion von Crossmedia und Ifage im Auftrag von KiKA. Autor ist Volker Schmidt-Sondermann. Für die Redaktion zeichnet Dr. Matthias Huff verantwortlich.

 

„Wir freuen uns über die Anerkennung für die Folge über Harriet Tubman, die in Deutschland noch nicht zu den arrivierten Großen der Weltgeschichte gehört, es aber unbedingt verdient“, sagt Dr. Matthias Huff, Redaktionsleiter der KiKA-Nonfiktion. „Durch ihren einzigartigen Mut und ihre Überzeugung als Freiheitskämpferin ist sie zeitloses Vorbild und zur Orientierung hochaktuell.“

 

Weitere Informationen und Fotos zu „Alles neu für Lina“, „ICH bin ICH“ und „Triff…“ finden Sie in der KiKA-Presselounge unter kika-presse.de.

 

Weitere Informationen:

Der Kinderkanal von ARD und ZDF

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